OLS: OPEN LEARNING SPACES

Für dieses Projekt gibt es den englischen Namen 'Open Learning Spaces' (zu Deutsch etwa: Offene Lernräume), da das zugehörige Team mittlerweile international ist und alle wichtigen Texte in erster Linie auf Englisch verfasst werden sollen. Begonnen hat das Projekt mit einem Kick-Off-Treffen am 16.Februar 2011 unter dem Titel 'Offene Lernräume'. Dadurch sollte ein hochschulübergreifendes offenes Projekt zum Thema Offene Lernwelten gestartet werden. An dieser Stelle soll in informeller Form über den Fortgang dieses Projektes berichtet werden.

KICK OFF am 16.Febr.2011

Jeder, Jederzeit, Überall, Alles, Mit Anderen, Zertifiziert Eine hochschulübergreifende Kick-Off Veranstaltung am 16.Febr.2011

Am 16.Februar 2011 fand eine Kick-Off Veranstaltung zum Thema 'Offene Lernwelten' an der FH Frankfurt statt. Initiiert vom Koordinator des interdisziplinären Masterstudiengangs Barrierefreie Systeme (BaSys), Prof. Gerd Doeben-Henisch, trafen sich KollegenInnen aus allen Fachbereichen der FH, dazu VertreterInnen aus wichtigen Abteilungen einschließlich der Hochschulleitung, sowie VertreterInnen von der Stadt Frankfurt, der Goetheuniversität, ein Direktor einer Gesamtschule, sowie der Gechäftsführer eines international bekannten Unternehmens im Spielebereich.

Ausgangspunkt war die Leitfrage, ob und wie es möglich sei, trotz allseitiger Überlastung und anhaltendem Finanzmangel dennoch die aktuelle Situation des Lernens weiter zu verbessern. Seit der Einführung einer eLearningplattform 2005/2006 an der FH Frankfurt durch Prof. Doeben-Henisch (damals erster eLearningbeauftragter der FH Frankfurt) gibt es zwar grundsätzlich für jeden Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit, webbasiert mit Foren, WiKis, Kursspezifischen Materialdatenbanken, mit dem Hochladen von Aufgaben, usw. zu arbeiten (laut Frau Lauer, Leiterin der eLearningabteilung der FH, waren zum WS 2011 ca. 15.000 Benutzer auf der Plattform registriert), doch im Umfeld der Hochschulen etablieren sich Kommunikations- und Lernformen, die zeigen, dass noch mehr möglich ist. Soziale Netze im Internet, allerlei offenen Wissensplattformen, Handy- und Smartphone basierte Anwendungen, und nicht zuletzt eine stetig wachsende immense Anzahl von Spielen demonstrieren, dass man auch anders lernen kann. Das Wort vom 'spielebasiertem Lernen' macht immer mehr die Runde. Auf einer so wichtigen Leitmesse wie der diesjährigen LearnTec gab es ein eigenes Vortragsprogramm zum Thema 'Game Based Learning', und die Cebit verlieh 2011 sogar schon zum dritten Mal einen Preis zum Thema 'Game Based Learning'. Schaut man in einer der wichtigsten Fachdatenbanken im Bereich Ingenieurwissenschaften und der Informatik nach (www.ieee.org), so kann man feststellen, dass die Zahl der mit dem Thema 'Game Based Learning' verbundenen wissenschaftlichen Artikel ab dem Jahr 2000 exponentiell zunimmt: von 16 im Jahr 2000 auf 321 im Jahr 2010 (vgl. Grafik).

Rate der Artikel zum Thema 'game based learning' nimmt seit 2000 exponentiell zu

(Zum Diagramm: Datenbankabfrage bei der elektronischen Bibliothek von IEEE (www.ieee.org) am 28.Febr.2011 mit dem Abfragemuster 'game based learning' in 'Metadata Only' or 'Title' or 'Abstract' für die Jahre 1988 bis 2010, wobei 1988 = 0 war. Die blauen Balken zeigen die empirischen Abfragewerte und die roten Balken zeigen theoretische Werte unter der Annahme eines exponentiellen Wachstums ab dem Jahr 2000 mit dem Wachstumswert von 1.335)

Bis zur Einlösung der Vision von jedem, der jederzeit, überall usw. Lernen kann, ist es noch ein weiter Weg. Dabei ist auch noch nicht endgültig klar, ob und wieweit man diese neuen Entwicklungen tatsächlich mit Erfolg im realen Schul- und Hochschulbereichbereich nutzbringend wird einsetzen können. Auf jeden Fall kam es bei dem Treffen zu einer Reihe von spannenden Kooperationsabsprachen. Die Idee ist, dass wir die vorhandenen Lehrveranstaltungen und Ressourcen mit Blick auf das Ziel zu nutzen versuchen. Erste interdisziplinäre Projekte an der FH aus den Bereichen Architektur, Informatik, Pflegewissenschaft und soziale Arbeiten zeigen jedenfalls, dass simulationsbasierte Ansätze sehr vielversprechend sind. Wegen den hohen technischen Anforderungen ist es von kaum abschätzbarer Bedeutung, dass die international bekannte Frankfurter Firma Crytek, vertreten durch Avni Yerli, sich bereit erklärt hat, der FH Frankfurt ihre Softwaretechnologie samt Entwicklungswerkzeugen und Beratung für die Zwecke von Lehre und Forschung zur Verfügung zu stellen.

Für den 24.Juni 2011 ist der nächste Workshop zum Thema 'Offene Lernwelten' geplant. Da sollen erste Zwischenergebnisse vorgestellt und weitere Schritte geplant werden.

Prof. Dr.Gerd Doeben-Henisch (Projektkoordinator Offene Lernwelten) EMail: doeben@fb2.fh-frankfurt.de Tel: 069-1533-3007

Terminverschiebung

Da sich der Termin am 24.Juni 2011 für die meisten als sehr ungünstig herausgestellt hat, wird der Workshop verschoben auf den Termin

Do, 26.Jan 2012 14:15 - 16:45

Literatur

Hier sammeln wir alle Hinweise zu Literatur zu den Themen Gamebased Learning, Serious Gaming usw. aus verschiedenen Wissenschaftlichen Richtungen:

Sozialwissenschaft und Pädagogik
Informatik
Medizin und Health Care
Architektur
 
de/home/olw.txt · Zuletzt geändert: 2012/05/07 16:35 von vlerch     Nach oben
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